Valerie Kattenfeld

Ein Gespenst namens Zukunft

Theaterstück
Besetzung: 2 Damen / 1 Herr
frei zur DEA
1. Preis beim Jungwild-Wettbewerb 2011

Inhalt
„Wir haben einen Skoda gekauft! Skoda ist das beste Familienauto!“
Die kleinbürgerliche Familie Ritterschober schmeißt sich ordentlich ins Zeug, um ihren glänzenden Eindruck täglich aufs Neue zu polieren. Vorzeigemodell ist dabei vor allem Töchterchen Melanie: 23, Medizinstudentin, Erfolgskurs steil nach oben. Nur gibt es da ein Problem: Melanie spielt nicht mehr mit ...
Im Rahmen einer Familienaufstellung verschafft sie sich einen Überblick: wo stehen ihr die Eltern im Weg, wie viel größer müsste die Distanz eigentlich sein? Ausgehend von dieser Grundsituation, die sich als roter Faden durch das Stück zieht, erinnert sie sich an Szenen ihrer Vergangenheit. Die erste Ohrfeige vom Papa, die Schulzeit als ewiges Streberkind, die Nachmittagsshow beim Kaffee für die Verwandten. Manche Erinnerungen driften ab, verlieren sich in Melanies Subjektivität und stellen mehr ein individuelles Lebensgefühl als realistische Abbildungen des Erlebten dar.
Am Ende stehen die Abrechnung mit den elterlichen Erwartungen und die Beantwortung jener Frage, die sich wohl viele junge Menschen stellen: „Bedeutet Erwachsenwerden, einen ewigen Kompromiss einzugehen oder darf man auch rücksichtslos glücklich sein?“



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